Elternbrief der Schulleitung

Liebe Eltern,

das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat uns die Rahmenbedingungen für den Start bin das neue Schuljahr 2021/2022 bekannt gegeben.

Die Hoffnungen auf einen möglichst normalen Schulstart nach den Pandemieeinschränkungen wurden angesichts der Flutkatastrophe jäh zerstört. Unser Mitgefühl gilt allen, die vom Unglück direkt zu Hause und auch bei Freunden und Verwandten betroffen sind. Ihnen allen wünschen wir viel Kraft und Zuversicht!

Trotz allem sind wir guten Mutes, dass unsere Schulkinder einen schönen Start haben werden.

Unsere Schule ist Gott sei Dank vom Wasser verschont geblieben. In den Ferien haben aber Baumaßnahmen an der Schule begonnen, die teilweise von Firmen aus Bad Neuenahr und Bad Münstereifel begonnen wurden, die nun nicht weitergeführt werden können. Die anvisierte Grundreinigung konnte ebenfalls nicht stattfinden, so dass wir erst einmal so gut es eben geht starten werden. Dies sind aber im Gegensatz zu vielen anderen vom Hochwasser betroffenen Schulen minimale Einschränkungen. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie direkt von der Flut betroffen sind. Wir versuchen Ihre Kinder bei den schulischen Materialien und sonstigen Dingen zu unterstützen.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer hat das feste Ziel der Landesregierung bekräftigt, das neue Schuljahr mit vollem Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler zu beginnen: „Die wichtigste Botschaft noch vor den Sommerferien für die Schülerinnen und Schüler, für die Eltern und für die Lehrkräfte lautet: Wir starten ins neue Schuljahr 2021/22 grundsätzlich so, wie wir das aktuelle Schuljahr nächste Woche verabschieden werden: mit voller Präsenz unter Beibehaltung der strengen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz. Der Präsenzunterricht ist die beste Form des Lernens.

Aber: Die Landesregierung wird die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens vor allem mit Blick auf mögliche Auswirkungen des Reisens in den Sommerferien und die Delta-Variante weiter genau beobachten. Wir bleiben achtsam und werden daher in das neue Schuljahr mit Tagen der Vorsicht starten. Das Ziel: Achtsam sein und alles dafür tun, dass Präsenzunterricht stattfindet.

Für den Schulbetrieb ab dem 18. August 2021 bedeutet dies Folgendes:

Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.

Einschulungsfeiern, Klassenfahrten und Schüleraustausche können wieder stattfinden.

Die gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, dem Gesundheitsministerium und der Unfallkasse NRW erarbeiteten Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort und werden in den Schulen umgesetzt. Sie haben sich bewährt und bieten einen zusätzlichen Schutz für alle am Schulleben Beteiligten.

Alle Schülerinnen, Schüler sowie das Personal an den Schulen werden weiter zweimal pro Woche getestet, um den größtmöglichen Schutz für nicht oder noch nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. In der Primarstufe der Grund- und Förderschulen werden weiterhin die kindgerechten, PCR-basierten Lolli-Tests durchgeführt.

Das neue Schuljahr startet mit der Maskenpflicht im Schulgebäude und im Unterricht. Es bleibt dabei, dass die Maskenpflicht draußen auf dem Schulgelände aufgehoben ist. „Die Notwendigkeit einer Maskenpflicht wird im Lichte des Infektionsgeschehens in den ersten Tagen des Schulbetriebs ständig überprüft werden“, so Gebauer.

Das Ministerium für Schule und Bildung wird die Schulen in Nordrhein-Westfalen über diese ersten Rahmenvorgaben hinaus vor Beginn des Schuljahres über die genauen Eckpunkte des Schulbetriebs informieren.

Liebe Grüße,

Nicole Jaax